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KI-Lösung · Dokumente und Daten

Aus Dokumenten werden geprüfte, nutzbare Daten.

Der Workflow erkennt Dokumenttyp und relevante Inhalte, strukturiert Felder und Tabellen, prüft Vollständigkeit und übergibt das Ergebnis an ERP, CRM, DMS, Excel oder eine menschliche Freigabe.

Bildplatz: Dokumente & Daten

Briefing für Design und Fotografie:

  • Dokument-zu-Daten-Motiv: links ein reales, anonymisiertes PDF oder Formular, in der Mitte markierte erkannte Bereiche, rechts strukturierte Datenfelder mit Status „geprüft", „unklar" und „fehlt".
  • Tabellen zeigen: mindestens ein Beispiel mit Positionszeilen, nicht nur sechs einfache Kopffelder.
  • Realitätsnähe: unterschiedliche Layouts und ein schief gescannter Beleg dürfen sichtbar sein.

Ein PDF ist digital. Seine Informationen sind es oft noch nicht.

Dokumente kommen als Anhang, Scan, Download oder Dateiablage. Menschen erkennen den Typ, suchen relevante Felder, übertragen Positionen, prüfen Pflichtangaben und legen das Ergebnis im nächsten System ab. Bei wechselnden Layouts oder langen Tabellen wird aus einer scheinbar einfachen Aufgabe schnell ein dauerhafter Engpass.

Der Dokumentenprozess in fünf Schritten

  1. Dokument erkennen: Typ, Sprache, Version und mögliche Mehrfachdokumente bestimmen.
  2. Inhalte extrahieren: Felder, Tabellen, Positionen und relevante Textabschnitte erfassen.
  3. Daten normalisieren: Datums-, Mengen-, Einheiten-, Artikel- und Adressformate vereinheitlichen.
  4. Plausibilität prüfen: Pflichtangaben, Summen, Stammdaten und fachliche Regeln kontrollieren.
  5. Ergebnis übergeben: Daten in Zielsystem, Prüfansicht oder Folgeprozess bereitstellen.

Welche Dokumente verarbeitet werden können

DokumenttypTypische InformationenMöglicher Zielprozess
Bestellung Kunde, Bestellnummer, Positionen, Mengen, Termine Auftrag im ERP vorbereiten
Angebot / Auftragsbestätigung Preise, Positionen, Lieferbedingungen, Abweichungen Vergleich und Freigabe
Formular Stamm-, Auswahl- und Freitextfelder Fachanwendung oder Datenbank
Lieferschein Lieferant, Positionen, Mengen, Referenzen Wareneingang oder Prüfung
Rechnung Kopf- und Positionsdaten, Steuer, Summen Buchhaltung / Rechnungsworkflow
Technisches Dokument Bauteile, Merkmale, Hinweise, Revision Technische Prüfung oder Suche
Excel-Datei Tabellenstruktur, Spalten, Zeilen, Einheiten Import, Abgleich oder Bereinigung

Flexible Erkennung braucht ein klares Datenmodell

Die KI kann unterschiedliche Begriffe und Layouts erkennen. Für die spätere Verarbeitung muss jedoch eindeutig definiert sein, welche Felder benötigt werden, welches Format sie haben und welche Werte zulässig sind. Deshalb entsteht vor der Umsetzung ein Zielschema mit Pflichtfeldern, Datentypen, Tabellenstruktur und Prüfregeln.

FelddefinitionBeispiel
Fachlicher Name Gewünschter Liefertermin
Mögliche Bezeichnungen Lieferdatum, requested date, Terminwunsch
Datentyp Datum
Pflicht / optional Pflicht bei Expressauftrag
Prüfung Nicht in der Vergangenheit, gegen Werkskalender prüfen
Bei Unsicherheit Im Prüfdialog markieren
Ziel ERP-Auftragskopf

Human-in-the-Loop ist Teil des Produkts

Bei Dokumenten ist nicht nur wichtig, was erkannt wurde, sondern wie sicher die Erkennung ist und welche Folgen ein Fehler hätte. Eine gute Prüfansicht zeigt Originalausschnitt, erkannten Wert, Regelverletzung und vorgeschlagene Korrektur direkt nebeneinander.

  • Kritische Felder erhalten strengere Schwellenwerte.
  • Unklare Werte werden im Originaldokument hervorgehoben.
  • Korrekturen können protokolliert und für die Verbesserung ausgewertet werden.
  • Freigabe erfolgt rollenbasiert und nicht pauschal durch jeden Nutzer.
  • Das Originaldokument bleibt mit dem strukturierten Ergebnis verknüpft.

Was für einen Pilot benötigt wird

  • 30 bis 100 repräsentative Dokumente je relevanter Variante als erste Arbeitsbasis; Umfang wird pro Prozess festgelegt.
  • Beschreibung des gewünschten Zieldatensatzes.
  • Pflichtfelder, fachliche Regeln und bekannte Sonderfälle.
  • Zugang zu Test- oder Stammdaten für Abgleiche.
  • Entscheidung, wo Prüfung und Freigabe stattfinden sollen.
  • Testkriterien für Feldgenauigkeit, Vollständigkeit und Prozessnutzen.
Keine starre Mindestmenge

Die notwendige Zahl der Beispieldokumente hängt von Varianz, Qualität, Tabellenkomplexität und Fehlerfolgen ab. Deshalb wird keine pauschale Mindestmenge als Leistungsversprechen veröffentlicht.

Woran der Nutzen gemessen werden kann

KennzahlMessidee
Erfassungszeit Aktive Minuten je Dokument
Feldgenauigkeit Korrekte Werte je definiertem Feld und Dokumenttyp
Nachbearbeitung Anteil der Dokumente mit menschlicher Korrektur
Durchlaufzeit Eingang bis verfügbare strukturierte Daten
Vollständigkeit Anteil der Dokumente mit allen notwendigen Pflichtfeldern
Übertragungsfehler Fehler, die erst im Zielsystem auffallen

Der Ablauf im Überblick

EINGÄNGE E-Mail PDF Excel Formular Telefon Systemereignis VERARBEITUNG 01 Erfassen Mail Eingang 02 Verstehen KI Bearbeitung 03 Prüfen Abgleichen 04 Übergeben Freigabe ZIEL ERP CRM DMS Aufgabe Antwort ⚠ Unklar · fehlt · kritisch Menschliche Prüfansicht mit Kontext und Begründung ↩ nach Freigabe zurück KONTROLLE
Dieselbe Prozesslogik gilt für alle fünf Lösungsfelder – nur Eingänge, Prüfregeln und Zielsysteme unterscheiden sich.

Häufige Fragen

Welches Dokument wird heute noch Zeile für Zeile übertragen?

Laden Sie im Prozess-Check optional ein anonymisiertes Beispiel hoch oder beschreiben Sie Dokument, Prüfregeln und Zielsystem.

Fachliche Prüfung durch einen Menschen, keine automatische Standardauswertung.