Bad Oeynhausen +49 421 408 906 08 Nächstes Event: 24.09. · Praxisabend
Vorgehen

Vom manuellen Ablauf zum produktiven KI-Workflow.

Wir starten mit Ihrem tatsächlichen Prozess, prüfen Daten und Systemwege, bauen einen abgegrenzten Pilot und führen nur das in den Betrieb, was fachlich getestet, technisch beherrschbar und wirtschaftlich sinnvoll ist.

EINGÄNGE E-Mail PDF Excel Formular Telefon Systemereignis VERARBEITUNG 01 Erfassen Mail Eingang 02 Verstehen KI Bearbeitung 03 Prüfen Abgleichen 04 Übergeben Freigabe ZIEL ERP CRM DMS Aufgabe Antwort ⚠ Unklar · fehlt · kritisch Menschliche Prüfansicht mit Kontext und Begründung ↩ nach Freigabe zurück KONTROLLE
Jede Phase endet mit einem Ergebnis und einem Entscheidungstor – nicht mit einem automatischen Weiterlaufen.
  1. 01

    Prozess-Check

    Sie beschreiben Eingang, Arbeitsschritte, Zielsystem, Häufigkeit und bekannte Probleme. Wir geben eine erste fachliche Einschätzung: grundsätzlich geeignet, zunächst genauer zu analysieren oder aktuell nicht der richtige Ansatz.

    ErgebnisEin klarer nächster Schritt und eine erste Abgrenzung, ohne bereits ein umfassendes Projekt zu versprechen.
  2. 02

    Prozess- und Potenzialanalyse

    Gemeinsam mit Fachbereich und – soweit notwendig – IT nehmen wir den Ist-Ablauf auf. Wir erfassen Varianten, Ausnahmen, Datenquellen, Regeln, Zeiten und Fehlerfolgen. Daraus entsteht ein Zielbild mit Nutzenannahme, Risiken und Pilotumfang.

    ErgebnisProzessbild, priorisierte Automatisierungsschritte, Daten- und Systemübersicht, Messgrößen und Entscheidungsvorlage.
  3. 03

    Architektur und Pilotdesign

    Wir legen fest, welche Komponenten Regeln, OCR, Sprachmodelle oder klassische Automatisierung übernehmen. Ebenso wichtig sind Berechtigungen, Speicherorte, Protokollierung, Prüfansicht und Eskalationswege.

    ErgebnisTechnisches und fachliches Pilotkonzept mit Testfällen, Rollen und Abnahmekriterien.
  4. 04

    Pilot mit realen Beispielen

    Der abgegrenzte Workflow wird mit repräsentativen Dokumenten, E-Mails oder Vorgängen umgesetzt. Er arbeitet zunächst in einer Testumgebung oder mit kontrollierter Übergabe, sodass Ergebnisse geprüft und Fehlerbilder verstanden werden können.

    ErgebnisFunktionsfähiger Demonstrator oder Pilot, dokumentierte Testergebnisse und eine belastbare Entscheidung über den nächsten Ausbau.
  5. 05

    Fachliche Abnahme und Absicherung

    Fachverantwortliche testen Normalfälle, Sonderfälle und bewusst schwierige Beispiele. Schwellenwerte, Regeln und Prüfansichten werden angepasst. Datenschutz, IT-Sicherheit und gegebenenfalls Arbeitnehmervertretung werden entsprechend des Einsatzes einbezogen.

    ErgebnisFreigegebener Funktionsumfang, bekannte Grenzen, Betriebs- und Eskalationsregeln.
  6. 06

    Integration und Einführung

    Der Workflow wird an die vereinbarten Systeme angebunden. Nutzer erhalten Rollen, Einweisung und klare Handlungsregeln. Für den Start können automatische Aktionen bewusst begrenzt und schrittweise erweitert werden.

    ErgebnisProduktiver Ablauf mit definierten Verantwortlichen, Monitoring und Supportweg.
  7. 07

    Messen, betreiben und erweitern

    Nach dem Start werden Qualität, Ausnahmen, Bearbeitungszeit und technische Stabilität beobachtet. Korrekturen und neue Varianten fließen kontrolliert ein. Weitere Prozesse werden erst ergänzt, wenn der bestehende Ablauf beherrscht wird.

    ErgebnisNachvollziehbarer Nutzen und ein skalierbarer statt unkontrolliert wachsender Automationsbestand.

Entscheidungstore statt Automatismus

TorLeitfrageMögliche Entscheidung
Nach Prozess-CheckIst das Problem klar und grundsätzlich geeignet?Analyse, anderer Ansatz oder Stopp
Nach AnalyseSind Nutzen, Daten, Regeln und Pilotumfang belastbar?Pilot freigeben oder neu abgrenzen
Nach PilotErfüllt die Lösung fachliche und technische Kriterien?Integration, Nacharbeit oder Stopp
Vor ProduktivstartSind Rollen, Sicherheit, Tests und Betrieb geklärt?Go-live oder begrenzter Testbetrieb
Nach EinführungZeigt sich der erwartete Nutzen?Ausbauen, optimieren oder zurücknehmen

Wer auf Kundenseite beteiligt sein sollte

RolleBeitrag
ProzessverantwortlicherRegeln, Varianten, Prioritäten und Abnahme
Key UserReale Fälle, Tests und Alltagstauglichkeit
IT / SystemverantwortlicherZugänge, Architektur, Sicherheit und Betrieb
Datenschutz / InformationssicherheitBewertung entsprechend Daten und Einsatz
EntscheiderZiel, Budget, Priorität und Eskalation
Betriebsrat / MitarbeitervertretungEinbindung, wenn Überwachung oder Beschäftigtendaten berührt sein können

Was Sie von uns erwarten können

  • Klare Abgrenzung statt unbegrenzter Zukunftsvision.
  • Sichtbare Annahmen, Risiken und offene Punkte.
  • Kombination aus Prozess-, Fach- und technischer Perspektive.
  • Dokumentierte Testfälle und nachvollziehbare Freigaben.
  • Einbindung vorhandener Systeme statt unnötiger Insellösungen.
  • Ehrliche Empfehlung, wenn ein Prozess zuerst organisatorisch gelöst werden sollte.

Häufige Fragen

Der erste Schritt ist kein Großprojekt.

Beschreiben Sie einen konkreten Ablauf. Wir prüfen, ob eine Analyse sinnvoll ist und wer dafür beteiligt sein sollte.

Fachliche Prüfung durch einen Menschen, keine automatische Standardauswertung.