Bad Oeynhausen +49 421 408 906 08 Nächstes Event: 24.09. · Praxisabend
KI-Potenzialanalyse

Finden Sie nicht hundert KI-Ideen. Finden Sie den richtigen ersten Prozess.

In der KI-Potenzialanalyse machen wir manuelle Arbeit sichtbar, bewerten Prozesse nach Nutzen, Machbarkeit und Risiko und definieren einen belastbaren Pilot – mit Fachbereich, IT und klaren Kennzahlen.

Bildplatz: Prozesslandkarte und Priorisierungsmatrix

Briefing für Design und Fotografie:

  • Hauptmotiv: echte Prozesslandkarte mit markierten Medienbrüchen und Priorisierungsmatrix. Ein Berater arbeitet mit zwei Kundenteilnehmenden.
  • Ergebnis sichtbar: Ausschnitt einer Entscheidungsmatrix mit den Achsen „Wirkung" und „Umsetzbarkeit", ohne vertrauliche Kundendaten.
  • Keine Workshop-Post-its als Selbstzweck: jeder sichtbare Zettel gehört zu Prozess, System, Regel oder Kennzahl.

Warum viele KI-Workshops zu wenig verändern

Eine Sammlung kreativer Anwendungsfälle erzeugt kurzfristig Energie, aber selten eine Investitionsentscheidung. Ohne Ist-Prozess, Daten, Regeln, Systemwege und Verantwortliche bleiben Ideen abstrakt. Die Potenzialanalyse verbindet deshalb strategische Priorisierung mit einem konkreten Umsetzungsweg.

Für wen die Analyse sinnvoll ist

  • Die Geschäftsführung möchte KI praktisch einführen, aber nicht mit einem beliebigen Tool beginnen.
  • Mehrere Abteilungen nennen mögliche Anwendungen und benötigen Priorisierung.
  • Ein konkreter Prozess ist bekannt, Nutzen und Machbarkeit sind aber noch unklar.
  • ERP-, CRM- oder DMS-Projekte haben Medienbrüche nicht vollständig gelöst.
  • Vor einer Investition sollen Daten, Risiken, Integration und mögliche Förderung geklärt werden.

Wer teilnehmen sollte

  • Ein Entscheider mit Ziel- und Prioritätsverantwortung.
  • Prozessverantwortliche der betrachteten Bereiche.
  • Mindestens ein Key User, der den tatsächlichen Ablauf kennt.
  • IT oder Systemverantwortliche, sobald Daten und Integration relevant sind.
  • Bei Bedarf Datenschutz, Informationssicherheit oder Mitarbeitervertretung.

Leistungsumfang

  1. Vorbereitung: Ziele, Beteiligte, vorhandene Unterlagen und relevante Prozesse abgrenzen.
  2. Prozessaufnahme: Ist-Abläufe, Medienbrüche, Varianten, Ausnahmen und Zeitaufwand erfassen.
  3. Daten- und Systemprüfung: Quellen, Zielsysteme, Schnittstellen, Berechtigungen und Datenqualität einordnen.
  4. Potenzialbewertung: Wirkung, Machbarkeit, Risiko, Veränderungsaufwand und Messbarkeit bewerten.
  5. Priorisierung: Prozesse in Sofortmaßnahme, Pilotkandidat, späteres Vorhaben oder ungeeignet einordnen.
  6. Pilotdefinition: Ziel, Umfang, Testfälle, Kennzahlen, Rollen und nächste Entscheidung festlegen.
  7. Ergebnisgespräch: Entscheidungsvorlage vorstellen und Umsetzungsmöglichkeiten besprechen.

Was Sie anschließend in der Hand haben

ErgebnisInhalt
ProzesslandkarteIst-Ablauf, Medienbrüche, Systeme und Verantwortlichkeiten
Use-Case-SteckbriefeProblem, Eingang, Prüfung, Ausgang, Varianten und Nutzen
PriorisierungsmatrixWirkung, Umsetzbarkeit, Risiko und strategische Relevanz
Daten- und SystembildBenötigte Quellen, Zielsysteme und offene technische Punkte
PilotbeschreibungAbgrenzung, Testfälle, Rollen, Messgrößen und Entscheidungstore
RoadmapReihenfolge und Abhängigkeiten der nächsten Schritte
FörderhinweisErste Einordnung, ob eine vertiefte Förderprüfung sinnvoll sein kann

Bewertungskriterien

KriteriumLeitfrage
WiederholungWie häufig tritt der Vorgang in vergleichbarer Form auf?
Manueller AnteilWie viel Lesen, Suchen, Prüfen, Übertragen oder Verteilen ist enthalten?
RegelbarkeitWelche Entscheidungen lassen sich erklären und vertreten?
DatenlageSind repräsentative Beispiele und notwendige Stammdaten verfügbar?
IntegrationWie kann das Ergebnis sicher weiterverarbeitet werden?
FehlerfolgeWas passiert bei einer falschen Erkennung oder Entscheidung?
MessbarkeitWelche Kennzahl kann vor und nach dem Pilot erhoben werden?
AkzeptanzWelche Rollen sind betroffen und wie bleiben sie im Prozess?

Mögliche Formate

FormatGeeignet fürTypischer Fokus
Kompakter Prozess-WorkshopEin bekannter ProzessIst-Ablauf und Pilotabgrenzung
AbteilungsanalyseEin Team mit mehreren KandidatenPriorisierung und Roadmap
Unternehmensweite PotenzialanalyseMehrere Bereiche und strategische EntscheidungPortfoliobild, Governance und erste Piloten
Technischer VertiefungsterminBekannter Use Case mit IntegrationsfragenDaten, Systemwege, Sicherheit und Betrieb
Preis und Dauer

Umfang und Aufwand hängen von Bereichen, Prozessanzahl und Beteiligten ab. Wir stimmen beides vor der Beauftragung ab, statt ein Standardpaket auszuweisen, das zu Ihrem Vorhaben nicht passt.

Häufige Fragen

Welcher Bereich soll zuerst Klarheit bekommen?

Nennen Sie den Engpass, die betroffenen Teams und vorhandenen Systeme. Wir schlagen das passende Analyseformat vor.

Fachliche Prüfung durch einen Menschen, keine automatische Standardauswertung.